„Unsere B2B Saas Erfahrung unterstützt Gründende auf dem Weg von Founder-Led-Sales hin zur skalierbaren Sales-Organisation“

Katharina Kittelberger

Community News

Ein Partner, der mehr an den Tisch bringt als nur Geld: genau das bietet der deutsche Early-Stage Fonds Senovo. Dieser investiert bereits seit 2013 ausschließlich in B2B SaaS, denn: „Diese Spezialisierung ermöglicht es uns, einen echten Mehrwert für unsere Portfoliofirmen zu bieten. Mit unserem tiefen Verständnis für B2B SaaS Geschäftsmodelle und deren Skalierung unterstützen wir Startups unter anderem in den Bereichen Go-to-Market, Organisationsaufbau und Internationalisierung.“, so Mona Müller, Associate im Investment-Team.

Das Team hinter Senovo (v.l.n.r) Dr. Alexander Buchberger, Markus Grundmann, Lucas Behem, Mona Müller, Frederick Mallinckrodt

Wieso genau liegt euer Fokus auf B2B-SaaS? 

„Das ist mittlerweile kaum noch eine Frage“, lacht Mona. „Doch als unsere Partner Dr. Alexander Buchberger und Frederick von Mallinckrodt vor acht Jahren ihren Schwerpunkt darauf legten - in den Hochzeiten von B2C eCommerce - war das noch weniger offensichtlich. Sie haben damals die Entwicklungen in der Cloud und die Chancen, die sich daraus für B2B Startups ergeben, erkannt und Senovo gezielt mit diesem Fokus aufgebaut.“

Zwei Aspekte, die heute eine entscheidende Rolle spielen, beschreibt Mona folgendermaßen: „Indem wir Zusammenhänge, Key Performance Indicators (KPIs) und wichtige Erfolgstreiber in B2B SaaS Geschäftsmodellen schneller erkennen, gehen wir mit Gründern bereits nach kurzer Zeit in die Tiefe und entwickeln so eine besonders starke Investitionsthese. Zudem haben B2B SaaS Unternehmen meist sehr ähnliche Herausforderungen. Das hat es uns auch ermöglicht, eine starke Community im Portfolio aufzubauen, die Learnings und Best Practices aktiv miteinander teilt.

Und das Feedback der Unternehmer bestätigt, dass unser Value Added-Ansatz gut ankommt. Unser Dealflow wächst seit Gründung überproportional und der beste Kanal sind dabei Unternehmer, die uns untereinander empfehlen.“, betont sie.

Inzwischen sind wir ein siebenköpfiges Team, investieren aus dem dritten Fonds, haben 26 Portfoliounternehmen und drei Exits.

In welcher Phase der Startup-Entwicklung investiert Senovo? 

„Wir investieren in der Late-Seed und Series A Phase, welche wir als initiale Skalierungsphase bezeichnen.“ 

Mona beschreibt drei zentrale Phasen der Skalierung: „Die erste ist die Product-Market-Fit Phase, bei der es vor allem darauf ankommt, ein Produkt zu entwickeln, das ein echtes Problem löst und damit erste Kunden zu gewinnen. In dieser Phase liegt Sales meist komplett in den Händen der Gründer und Gründerinnen. Darauf folgt die initiale Skalierungsphase, in welcher der Aufbau einer skalierbaren, datengetriebenen Organisation im Vordergrund steht. Im Sales bedeutet das zum Beispiel den Aufbau der sogenannten „SaaS Sales Machine“, eine wichtige Voraussetzung für Growth Runden mit internationalen VCs. Genau diese Phase ist unser Sweet Spot.“ 

Mit unserer B2B Saas Erfahrung unterstützen wir Gründer und Gründerinnen auf dem Weg von Founder-Led-Sales hin zu einer skalierbaren Sales Organisation.

Als dritte Phase nennt Mona dann die Wachstumsphase, in welcher Senovo sich als Investor noch weiter beteiligt, aber auch größere, meist internationale VCs als Geldgeber hinzukommen. „Mit unserem aktuellen Fonds beteiligen wir uns mit initialen Ticketgrößen zwischen einer und drei Millionen Euro. In Summe allokieren wir bis zu sieben Millionen pro Startup, um die Unternehmen auch bei Folgerunden weiter zu unterstützen“, ergänzt sie. 

Welche Voraussetzungen sollten Startups erfüllen, damit Senovo ein Investment in Betracht zieht?

„Für unseren Investment Fokus benötigen Startups natürlich ein B2B SaaS Geschäftsmodell und sollten erste Umsätze und Kunden (Product-Market-Fit) haben. Wir sehen diesen Sweet Spot meist ab einem Monthly Recurring Revenue (MRR) von 30.000+ Euro sowie 5+ Kunden. Das ist keine harte Regel aber eine gute Benchmark, an der wir uns meist orientieren“, so Mona. 

Büros von Senovos Portfoliounternehmen - Viele konnten bereits global expandieren

Wir haben gehört, Ihr liebt Pitch-Decks?

„Auf jeden Fall“, lacht Mona. „Wir freuen uns über jeden Gründer und Gründerin, die mit uns in Kontakt tretten möchten. In diesem Fall uns bitte einfach direkt per E-Mail anschreiben. Auf unserer Webseite findet man die E-Mail-Adressen unseres gesamten Teams. Meine Empfehlung ist es eine E-Mail mit Pitch-Deck direkt an die Person zu schicken, zu der das Thema inhaltlich am besten passt." 

Wir lesen und beantworten garantiert jede E-Mail. 

"Am besten nicht über Linkedin, da dort Nachrichten schnell untegehen, bei E-Mails passiert das nicht."

Inwiefern ist nun die Chemie- und Pharmaindustrie für euch relevant?

„Nun, da wir in B2B Software investieren, sind diese Industrien für uns enorm relevant“, betont sie.

Viele unserer Portfolio-Unternehmen haben Kunden aus der Chemie- und Pharmaindustrie.

„Die Andwendungsgebiete sind dabei sehr breit gefächert; von Riskmethods, die besseres Risikomanagement der Lieferketten ermöglichen, über Synfioo, die Visibilität in intermodale Logistik bringen, bis hin zu Archlet, die Einkaufsprozesse datengetriebener und effizienter machen. Hinzukommt, dass wir große Chancen für Lösungen sehen, die auf die spezielle Herausforderung in diese Industrien eingehen.“

Auch Senovo ist der Auffassung, dass in diesen Industrien Software immer mehr an Bedeutung gewinnen wird und demnach eine Förderung dieser Bereiche von großer Bedeutung ist.  

„Subsegmente, die wir aktuell enorm spannend finden, sind zum Beispiel Computational Chemistry und Value Based Healthcare. Wir sehen hier ein enormes Potenzial und große Chancen, dass wir zukünftig auch in einem dieser Bereiche ein Investment tätigen werden.“

Das Gründertum stärken – die Zusammenarbeit mit 5-HT 

Mit Bezug auf 5-HT ist Mona der Auffassung, „einen starken Partner für Startups, Industrie und Investoren zu haben, der Innovation voranbringt.“ Weiter führt sie aus: „Eine Plattform wie die von 5-HT ist gerade für Startups in der Anfangsphase enorm wichtig. Denn diese können sich hier nicht nur mit Gleichgesinnten vernetzen, sondern erhalten auch noch Unterstützung und Motivation die nächsten Schritte zu wagen.“ 

Aber auch die Wichtigkeit, Startups mit potenziellen Kunden sowie Investoren zusammenzubringen, betont Mona. „Das kann natürlich direkt über euer Match-Making zustande kommen, weil 5-HT seine Partner bestens kennt und weiß, wer mit wem gut zusammenpasst. Doch auch eure Events sind immer wieder eine spannende Gelegenheit neue Kontakte zu knüpfen und sich auszutauschen. 

Der Austausch und die Nähe zur Industrie ist für B2B Startups enorm wichtig. Sie sind Kunden und wertvolle Partner. 5-HT ist hier ein wichtiges Bindeglied, das dieses Ökosystem miteinander verknüpft.

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